Abo-Verkauf, der Trend zum Billigbild?

Bildmaterial, zu günstigen Preisen.
Das war schon immer, das Erfolgsmodell, der Microstock-Agenturen. Auf dem Markt, tummeln, sich mittlerweile, eine grosse Anzahl, von Agenturen. Aber das Angebot, der gängigen Anbieter, unterscheidet sich nicht wirklich. Einem riesigem Bildangebot, steht eine relativ stagnierende Nachfrage, gegenüber.
Um den Kunden zu gewinnen, setzen viele Agenturen, auf preiswerte Abonnements. Hier ergeben sich noch günstigere Preise für den Käufer und es winkt ein höherer Agenturgewinn.
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Das ist für den Kunden erstmal positiv, denn schließlich, bekommt er gute Produkte, für immer weniger Geld.
Der Anbieter des Bildmaterials sieht das naturgemäß etwas anders. Früher reichte ein durchschnittliches Foto aus, um einen Verkaufserlös, zu erzielen.
Heute haben die Microstock-Agenturen einen wesentlich höheren Qualitätsanspruch. Der Verkäufer muss also eine gute Qualität abliefern. Um die sinkenden Einnahmen zu kompensieren, benötigt er gleichzeitig, ein möglichst grosses und stetig wachsendes Portfolio.
Im Grunde genommen, steigt mit sinkenden Bildpreisen, der Arbeitsaufwand für den einzelnen Verkäufer.
Etwas entspannter könnte die Situation sein, wenn es den Bildagenturen gelingt, über die Abo-Modelle, neue Käuferschichten, zu erreichen. ob davon auszugehen ist, das wird die Zukunft zeigen.
Zukunftsmodell „Bildfabrik“
Der einzelne Anbieter, ist vom allgemeinen Abo-Trend, am stärksten betroffen. Sein Angebot, bei den Agenturen, ist meistens, relativ gering.
Dagegen produzieren Bildfabriken enorme Mengen an Bildern und das in einer angepassten und standardisierten Form. Auf der Strecke, bleibt dabei, die individuelle Note eines Bildes.
Das ist, als ob eine Küche, mit einer Kantine, verglichen, wird. Auch hier steht der individuellen Zubereitung, die Massenkost gegenüber.
Auch in vielen anderen Wirtschaftsbereichen gilt der Slogan „Schneller, Höher, Weiter und Billiger“. Nur erfahrungsgemäß, führt das oft zu gravierenden Qualitätsproblemen.
Wo bleibt die Kreativität?
Bilderfabriken mit niedrigen Produktionspreisen, können vielleich noch einige Zeit mit geringen Verkaufserlösen, klarkommen. Technisch in Ordnung, aber Masse ersetzt, eben keine Klasse.
Vor allem, die vielen kleinen Anbieter bringen, immer wieder, neue und inspirierende Ideen ein. Davon profitiert der Käufer und im gleichem Umfang, die Agentur.
Lohnt es sich für den einzelnen Fotografen nicht mehr, dann verschwindet auch die kreative Qualität.

2 Gedanken zu „Abo-Verkauf, der Trend zum Billigbild?

    1. Na ja, manchmal hab ich es halt mit dem Komma-….
      Zum Inhalt: Zunächst sind Abo-Modelle für die Bildagentur sehr lukrativ.
      Aber was ich mit dem Artikel sagen wollte, es gibt heute noch ein riesiges Potential an Microstock-Fotografen. Wenn es sich für den kleinen Anbieter nicht mehr lohnt, dann bleiben nur die Mega-Anbieter übrig. Das geht, meiner Meinung nach, zu lasten der kreativen Qualität.
      Viele Anbieter sorgen für viele außergewöhnliche Bildideen. Bei wenigen Anbieter, wird es tendenziell ein Überangebot an gleichartigen, austauschbaren Bildern geben.

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