Macht es noch Sinn Stockfotos zu verkaufen?

Das ist eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist. Tatsache ist das der Microstockbereich,, mittlerweile über einen enormen Bestand an Bildmaterial verfügt. Zum Beispiel bietet die Agentur Fotolia schon 16,2 Millionen Werke an, da drin sind 14,4 Millionen Stockfotos enthalten. Die restlichen 1,8 Millionen sind Vektoren und Videos (Stand 25.02.2012). Täglich wächst der Bestand zehntausendenfach weiter.

Bei anderen Agenturen sieht es nicht anders aus. Neben der Quantität ist bei den Microstocks auch die Qualität gesteigert. Recherchiert man in den Portofolios der Agenturen, so ist schnell der Qualitätsunterschied zwischen alten und neuen Bildmaterial zu erkennen.

Obwohl die Micostocks bei der Auswahl der Bilder immer wählerischer werden hält die Bilderflut an. Im gleichen Umfang, wie die Bestände steigen, gehen auch die Fotografenanteile zurück.

Kommen wir zur Ausgangsfrage zurück, lohnt es sich denn dann noch die Microstocks mit Fotos zu beliefern?

Für mich habe ich die Frage mit ja beantwortet. Warum? Es macht mir Spaß Fotos und Videos zu erstellen und es ist spannend zu sehen, welche Marktchancen meine Werke haben. Außerdem entwickelt man sich in diesem Bereich kreativ weiter, was für die Zukunft nicht schlecht sein kann.

Natürlich sehe ich auch etliche Entwicklungen im Microstockbereich kritisch, glaube aber auch das gesellschaftliche Entwicklungen und technische Veränderungen, neues, anderes Bildmaterial erfordern.  Solange das so ist, wird es auch eine entsprechende Nachfrage geben.

 

 

 

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