Microstock, lohnt sich das für den Einsteiger?

Das Geschäft der Microstock-Agenturen, ist der Verkauf von Fotos, Vektoren oder Videos. Um den Bedarf an aktuellen Bildmaterial zu decken, sind die Agenturen an neuen, frischen Ideen interessiert.
Das bekommen sie auch täglich, tausendfach geliefert, mittlerweile in einer guten bis sehr guten Qualität.
Lohnt es sich unter diesen Umständen noch einzusteigen?
Eine spannende Frage, die ich auch schon in meinem Artikel „Macht es noch Sinn Stockfotos zu verkaufen“ angesprochen habe.
Nur, wie sieht es denn ganz konkret aus? Ich habe mal die Einsteigerfragen zusammengefasst und versuche sie mit meinen eigenen Erfahrungen, zu beantworten.

Was anbieten?
Die meisten Stockagenturen bieten heute neben Fotos, Illustrationen und Vektorgrafiken an. Einige zusätzlich auch Videos. Welchen Schwerpunkt der Anbieter setzt, ist ihm selbst überlassen, oder man probiert es aus.
Ich habe es genau so gemacht und bin letztendlich bei Videos gelandet.

Welche Vorkenntnisse und welches Equipment werden benötigt?
Kamera? Nicht unbedingt! Für Vektorgrafiken oder (3D) Animationen reicht schon eine geeignete Software aus.
Dabei muß es nicht unbedingt teure Kaufsoftware sein. Freie OpenSource-Programme sind kostenlos zu haben. Welche? Tips hier.
Für die Erstellung von realen Fotos/Videos muß man sich allerdings eine Kamera anschaffen. Empfehlenswert ist eine Spiegelreflexkamera mit Full-HD-Videofunktion. Dieser Kameratyp ist sehr flexibel, in der Anwendung und bietet mit Wechselobjektiven verschiedenste Einsatzmöglichkeiten. Günstige Einsteiger-SLRs haben eine, für den Microstock geeignete, gute Bildqualität.

 Welche Agentur?
Bei den Microstockagenturen können grundsätzlich auch Einsteiger, ihre Werke einstellen.
Einige Agenturen, z.B. Shutterstock oder Istock, verlangen aber eine Aufnahmeprüfung, indem eine definierte Anzahl an Bildern , angenommen werden muß.
Bei anderen Agenturen kann nach erfolgter Registrierung, direkt mit dem Uploaden gestartet werden.
Danach erfolgt auch hier, eine Prüfung der eingereichten Werke, der Einsteiger muß mit einer höheren Ablehnungsquote rechnen, als der Etablierte.
Trotzdem ist für den Beginner, eine Agentur, ohne Aufnahmeprüfung ideal, z.B.:
Panthermedia*
Fotolia*
Dreamstime*

Verdienstmöglichkeiten, Zeitaufwand?
Es gibt Bildproduzenten, die mit Microstock-Produkten gut Geld verdienen, z.B. der Däne Yuri Arcurs.
Um diese Umsätze zu erreichen arbeitet Yuri äußerst professionel, in einem großen Team, mit kostspieliger Technik.
Gerade als Anfänger, wird man nicht das große Geld im Microstock machen, dazu ist der Einstieg heute zu schwer und nicht jeder ist bereit vorher zu investieren. Außerdem ist der Zeitaufwand fürs Produzieren, Bildbearbeitung, Uploaden und Verschlagworten, nicht zu unterschätzen.
Trotzdem bietet der Microstockbereich für den engagierten Amateur, eine Zuverdienstchance, und vor allem die Möglichkeit sich kreativ auszuprobieren und weiter zu entwickeln.
Zu guter Letzt noch einge Links zu Bloggern, die ihre Microstock-Umsätze posten:
Elbtunnelblick
Blog über Fotografie
Alltag eines Fotoproduzenten

* Affiliate-Link

Ein Gedanke zu „Microstock, lohnt sich das für den Einsteiger?

  1. Although I’m just starting as a stock video pucerodr I recently made the same decision. After a couple of weeks of uploading, my portfolio is now available at 6 different agencies. The uploading itself is a hell of a job, as each agency has its own description and key wording method, but so far it seems to have been paying off. Inspection times are reasonable (days sometimes even hours) and sales are going up (although not with all agencies). Good luck on uploading your videos!

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