Standards für den Verkauf von Stock-Footage

Ein Video erstellen, bei den Stockagenturen hochladen und dann verkaufen. So einfach ist das leider nicht immer.
Welche Mindest-Ausrüstung an Hard- und Software der Produzent benötigt, habe ich hier schon beschrieben.
Aber auch die Agenturen verlangen die Einhaltung von einigen Mindeststandards. Diese können von Agentur zu Agentur etwas abweichen. (eine umfangreiche Link-Liste der Footage-Anbieter findet ihr hier).
Einen kurzen, wenn auch nicht vollständigen, Überblick mit den wichtigsten Vorgaben:

Formate/Codecs:
Das im Moment gängigste Video-Format mov (QuickTime) in h264, wird überall akzeptiert.
Probleme gibt es bei anderen Formaten wie avi und wmv. Während z.B. Fotolia* auch diese Formate annimmt, lehnen pond5* oder ClipDealer rundweg ab.

Auflösung:
Die Mindestauflösung beginnt bei 320 X 240 Pixel. Allerdings nicht bei allen Footage-Agenturen. ClipDealer beispielsweise verlangt als kleinste Auflösung mind 720 x 576 Pixel.
Als maximale Auflösung ist Full-HD mit 1920 X 1080 Pixel, bei allen Anbietern üblich. Einige wenige Agenturen, wie pond5, nehmen neuerdings sogar die höhere Auflösung 4K.

Bildfrequenz:
Die Bildfrequenz wird in fps dargestellt und ist die Anzahl der Bilder, pro Sekunde.
Gängig sind die FPS-Raten 24 und 29,97, was dem europäischen PAL, bzw dem amerikanischen NTSC entspricht.

Clip-Länge/Größe:
Länge: Minimum 3-5 Sekunden, Maximum meistens 60 Sekunden.
Maximale Größe: Ist unterschiedlich bei Fotolia z.B. 600 MB, pond5 nimmt bis 2,2 GB lange Clips an.

Sonstiges:
Ton wird nur dann akzeptiert, wenn er als Geräusch zum Filmgeschehen passt. Musik geht garnicht. Im Zweifelsfall lasse ich den Sound weg.
Auf Überbledungen oder andere Effekte, reagieren einige Agenturen empfindlich. Besser ist darauf zu verzichten.


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