Videobearbeitung mit OpenShot

Wer ein leistungsstarkes und zudem noch kostenloses Videobearbeitungs-Programm sucht, der liegt mit OpenShot richtig.
OpenShot ist allerdings nur unter Linux lauffähig. Für Windows-User empfiehlt sich die parallele Installation von z.B. Ubuntu.
Wer das nicht will, aber trotzdem mal gerne ein Linux-Betriebssystem mit OpenShot ausprobieren möchte, kann auf seinen Windows-System eine virtuelle Maschine installieren.
Die VM VirtualBox von Oracle ist hierzu bestens geeignet. Download hier.
Openshot ist sehr benutzerfreundlich aufgebaut, bietet aber trotzdem deutlich mehr, als ein einfaches Videoschnittprogramm.
Eine Einarbeitung ist innerhalb relativ kurzer Zeit möglich.

Screen 1: Simpler Aufbau, gute Übersicht, Schnelles Finden der Funktionen.
Plus: Storyboard mit Zeitleise, weitere Spuren können hinzugefügt werden. Reichlich Steuerungs- und Einstellmöglichkeiten. Unterstützung aller gängigen Videoformate, – container. Schneller Funktionszugriff über Kontextmenü. Variable Bildschirmaufteilungen, verschiedene Layoutoptionen.

Screen 2: Große Auswahl an Übergängen und Überblendungen. Ablauf individuell anpaassbar.

Screen 3: Schnell verfügbare Effektbox, mit gut brauchbaren Effekten, z.B. Farbsättigung, Histogramm, Filter.
Plus: Vorgegebene Rahmen für die Titel- oder Wasserzeichengestaltung. Freies positionieren. Extra, für Designer, zur eigenen Titelgestaltung gibt es eine direkte Schnittstelle zum freien Vektorprogramm Inkscape.

Openshot ist für den Anfänger, der in die Videobearbeitung einsteigen will, gut geeignet. Es genügt aber auch semiprofessionellen Ansprüchen.
Die neuestste Version von OpenShot ist hier zu bekommen. Das passende Benutzerhandbuch gibts natürlich auch.
Wer statt Videos, (lieber) Fotos bearbeitet, dem empfehle ich GIMP. In diesem Blogbeitrag bekommt ihr mehr Infos.

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